NEWS 04/2015

Fall A-20090720 "Rote Kugeln über Korneuburg"

Kürzlich wurde der DEGUFO-Österreich ein sehr spannender Sichtungsbericht aus dem Jahre 2009 übergeben. Diesen möchten wir den interessierten Lesern nicht vorenthalten:

Sichtungsbericht

Am Abend des 20. Juni 2009, um ca. 20 Uhr 20, saß ich mit meiner Lebensgefährtin in unserer Korneuburger Wohnung beim Abendessen. Es war ein dämmriger, bewölkter Abend. Sie sah aus dem Fenster, in Richtung „Weisser Hof“ (Klosterneuburg/ Kritzendorf) und sah dort rote Kugeln am Himmel. Sie war zuerst der Annahme ein Feuerwerk zu sehen, und sagte mir das auch.

Nach längerer Betrachtung stellte sich heraus, daß das Leuchten nicht aufhörte und das Licht sich in Richtung Korneuburg bewegte. Es waren am Anfang 2 rote Kugeln, gefolgt von 3 Kugeln, dann wieder 2, die ich dann mit der Videofunktion meiner Kamera noch kurz einfangen konnte.

• Sie flogen in gleichmäßiger Formation ( Abstand ) und Geschwindigkeit hintereinander. 2-3-2
• In einer geringen Höhe. Geschätzte 200-300 Meter
• Lautlos, es war kein Motorengeräusch hörbar, kein Surren, kein Propeller sichtbar
• Gerade ausfliegend, wie auf Schienen dahingleitend
• Es war nur das rot-orange flackernde Licht sichtbar
• Die Objekte waren über unserem Haus als schwarzer Flugkörper wahrnehmbar
• Sie flogen vom Weissen Hof kommend in Richtung Korneuburg und weiter in Richtung Norden - laut angefügten Plan

Wir verständigten darauf die ortsansässige Polizei, die der Meinung war nichts gesehen zu haben. Tage darauf telefonierte ich mit einem Mann ( Name leider entfallen) von Austro-Control und erzählte ihm die Geschichte des Vorfalls. Ich fragte auch, ob die Austro-Control Aufzeichnungen auf Radar oder sonstigen Anlagen von Flugobjekten von dieser Zeit hat.

Er verneinte, meinte aber ich könne ihm das Video zur Beurteilung schicken. Was ich auch tat. Tage darauf kam seine Antwort, die beinhaltete, dass es sich sicher um die so genannten chinesischen „Partyballons“ handle, die momentan vielerorts sichtbar sind.

Das war mein letzter Kontakt mit der „Öffentlichkeit“.

Ich fand seine Antwort sehr merkwürdig, wusste aber auch, daß sich sicher mehr dahinter verbirgt, bekam aber keine kompetenten Antworten.

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Das aufgenommene Videomaterial sagt zwar nicht sonderlich viel aus, da die Aufnahme der Aussage zufolge erst gegen Ende der Sichtung gemacht wurde. Die Skizze aber ist schon sehr außergewöhnlich. Was kann das gewesen sein?

Bekanntlich werden Radardaten maximal 6 Monate lang gespeichert, so zumindest im deutschsprachigen Raum.

Heute ist somit keine genau Auswertung mehr möglich.

Ein weiterer ungeklärter UFO-Fall in Österreich.